Archiv für November 2009

Weihnachten schlank bleiben

Bald ist es wieder so weit, Weihnachten nähert sich in großen Schritten. Und wie jedes Jahr beschleicht uns wieder der bedrückende Gedanke an die Waage und den nächsten Sommer. Damit sich Ihre Waage nicht überhebt, können Sie die Last der Leckerein mit kleinen Tipps vermindern.

Die allzu verlocken Plätzchenkreationen werden leichter, wenn sie nicht in Schokolade getaucht, sondern nur leicht damit verziert werden. Auch lässt sich die in den Rezepten angegebene Menge Zucker problemlos um 20 bis 50 Gramm reduzieren. Stellen Sie sich eine kleine Auswahl Ihrer liebsten Plätzchen zusammen. Oftmals verleitet eine zu große Zusammenstellung zum Naschen. Allzu schnell gibt man der Versuchung nach, sich durch das ganze Sortiment zu knabbern.

 

Beim Rührkuchen kann fast die Hälfte der benötigten Fettigkeit durch saure Sahne, Creme fraîche oder Schmand ausgetauscht werden. Dadurch erschließen sich neue geschmackliche Variationen und der Energiegehalt sinkt beachtlich. Am besten beschränken Sie sich auf ein Stück Kuchen oder Torte. Bevorzugen Sie Früchte, dann sollten Sie möglichst auf frische Ware zurückgreifen. Ist das nicht möglich, kann auf tiefgekühlte oder ungesüßte Konserven zurück gegriffen werden. Reduzieren Sie die Verwendung von eingelegten, gesüßten und kandierten Produkten.

 

Aber nicht nur die süßen Versuchungen ziehen uns in ihren Bann. Unser heiß geliebter Gänsebraten wird schnell zu unserem schlechten Gewissen. Diesen können Sie abspecken, indem Sie das ausgetretene Fett abnehmen. Wer auf die leider sehr fettreiche Haut nicht verzichten will, piekst diese mehrfach beim Braten ein, dadurch minimiert sich die unter der Haut befindliche Speckschicht und der Braten wird schön knusprig. Genießen Sie dazu eine größere Portion Gemüsebeilage, vielleicht nur einen Kloß und wenig Soße. Diese wird am leichtesten mit püriertem Schmorgemüse abgebunden, so reduzieren Sie den Einsatz von Mehl, Stärke oder Sahne.

Werden die verschiedenen Leckereien in Maßen und nicht in Massen genossen, befinden Sie sich immer auf der schlankeren Seite.

Stollen selber backen

Bald ist es nun wieder so weit, die vorweihnachtliche Wärme erfüllt unsere Herzen. Überall umschmeicheln süße Düfte die Nase, die Warenhäuser füllen sich mit verlockenden Naschereien und die kalte Jahreszeit lässt alle näher zusammen rutschen. Gemeinsame Aktivitäten erfreuen uns und finden besonderes jetzt große Beachtung. Sehr beliebt sind dann gemeinsame Spiele, basteln und backen. Viele kleine und große Leckereien werden mit viel Liebe und Kreativität gestaltet und in gemütlicher Runde genossen oder von Herzen verschenkt.

 

 Neben vielen kleinen Plätzchen gehört der Stollen zu einer perfekten Weihnachtszeit dazu. Aus Butter, Zucker, Milch, Mehl und Hefe wird ein einfacher Hefeteig bereitet, welcher auf die verschiedensten Weisen und nach jedem Geschmack weiter verfeinert werden kann.

Ob nun traditionell mit Zitronen- und Orangenschale und den Weihnachtsgewürzen Zimt, Nelkenpulver, Kardamon und Muskat verfeinert. Oder mit Rosinen, Orangeat und Zitronat. Wem dies nicht zusagt, findet vielleicht im Nussstollen seinen Favoriten. Ansonsten finden auch feine Variationen mit Mohn, Marzipan oder Alkohol viele Freunde.

 

Genießen Sie den köstlichen Duft und die Wärme beim Backen. Erfreuen Sie sich an leuchtenden Kinderaugen, die es nicht erwarten können, das gemeinsame Werk zu probieren. Vielleicht können Sie einen Stollen vor ihren Naschkatzen in Sicherheit bringen. Gut verpackt und kühl gelagert entfaltet er nach zwei bis drei Wochen sein volles Aroma. Versteckt unter einer dicken Schicht Puderzucker zaubert der Stollen dann ein süßes Schneegestöber auf die Kaffeetafel.

 

Immer wieder können wir uns an neuen Kreationen erfreuen. Viele sind oft das Ergebnis eines wunderschönen gemeinsamen Nachmittags. Lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf. Zeigen Sie keine Scheu in der Zusammenstellung Ihrer Zutaten, probieren Sie auch einmal was ganz Ausgefallenes. Vielleicht finden auch Sie Ihre ganz besondere Familienrezeptur und beginnen eine neue Tradition.